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Newsletter

Der Versand von unerwünschter E-Mail-Werbung hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Spezialisten gehen davon aus, dass mittlerweile weit über die Hälfte aller weltweit versendeten Mails Spam sind. So ist es auch kein Wunder, dass Internet-Provider ihre Kunden mit Spamfiltern vor dem unerwünschten Werbemüll schützen.

Was kann man als Herausgeber eines Newsletters tun?
Heute sind Spamfilter oft so komplex, scharf und undurchsichtig eingestellt, dass viele seriöse E-Mails und Newsletter, den eigentlichen Empfänger gar nicht mehr

erreichen. Diese E-Mails bleiben dann in den so genannten Spamfiltern des Kunden hängen und der Erfolg des Newsletters nimmt drastisch ab.

Eine Möglichkeit dieses Übel zumindest teilweise zu umgehen, besteht darin bei der Erstellung des Newsletters auf einige Punkte verstärkt sein Augenmerk zu legen.

Wahl der Begriffe!

Vermeiden Sie typische Spam-Begriffe wie „Viagra“, „hot“, „Penisverlängerung” und komplett großgeschriebene Wörter. Eine E-Mail mit dem Betreff „HEISSE P R E I S E und scharfe Angebote – JETZT ZUGREIFEN!!!“ wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gefiltert. Euro- oder Dollarzeichen sollten im Betreff nicht verwendet werden, eben so wenig wie eine stark weibliche Wahl der Sprache.

Möglichkeit zur Abmeldung bieten!

Die Abmeldung sollten Sie für den Abonnenten so bequem wie möglich gestalten. Wenn Sie den Abbestell-Link im Newsletter „verstecken“, kann dies dazu führen, dass die Empfänger den Newsletter als Spam kennzeichnen anstatt sich abzumelden. In P2P-basierten Spamfilter-Systemen wie Cloudmark wird der Newsletter anschließend sogar bei allen anderen Usern ebenfalls gefiltert.  Entfernen Sie User die sich bei Ihnen beschweren, manuell aus dem Verteiler.

Bounce-Management!

Stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mail Marketing Software beziehungsweise Ihr Diensteilster nicht mehr erreichbare E-Mail Adressen automatisch aussortiert (Bounce-Management). Eine hohe Anzahl an Bounces wird von vielen Providern als Spam-Kriterium interpretiert.

Whitelist!

Bitten Sie Ihre Abonnenten, die Absenderadresse des Newsletters in ihr Adressbuch oder in ihre „Whitelist“ einzutragen um zu verhindern, dass der Newsletter versehentlich gefiltert wird. Die Absenderadresse Ihres Newsletters sollen Sie dementsprechend nach Möglichkeit nicht ändern.

Hyperlinks!

Achten Sie auch auf die Hyperlinks in Ihrem Newsletter und vermeiden Sie Links, die anstatt einer Domain die IP-Nummer oder typische Spam-Begriffe enthalten.

Zeitversetzter Versand!

Ist Ihre E-Mail Marketing-Software in der Lage, den Versandvorgang zeitversetzt abzuarbeiten? So genannte Volumen-Filter blocken Absender, die in kurzer Zeit eine bestimmte Anzahl an Mails an den Server schicken. Aus diesem Grund sollte der Versandvorgang künstlich „gestückelt“ werden.

Absender!

Versenden Sie Ihren Newsletter ausschließlich mit existierenden Absenderadressen und bauen Sie den Absender in der Form „Name “ auf. Im „An:“-Feld sollte in jedem Fall die EMail-Adresse des Empfängers stehen.